Facebook-Fans als Einbrecher

Langfinger nutzen Informationen aus sozialen Medien

Spricht man von Sicherheit in sozialen Medien, dann geht es meist um sogenannte Informationsdiebe, die sich missbräuchlich Zugangs- und Privatdaten beschaffen. „Doch längst haben auch professionelle Einbrecher Facebook und Co. für sich entdeckt“, warnt Sicherheitsexperte Alexander Kurz vom Alarmanlagen Hersteller Telenot. Denn kaum irgendwo sonst geben so viele Menschen so viele Informationen über sich preis, ohne groß darüber nachzudenken, wer Zugriff darauf bekommen könnte. So können Langfinger mühelos erfahren, wer wann übers Wochenende nach London fliegt oder wie lange der Traumurlaub auf den Malediven noch dauert.

Nicht alle Informationen preisgeben

Bund stockt Förderung für Alarmanlagen auf

Über eine App kann man die Alarmanlage zu Hause auch von unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet kontrollieren und steuern. Fotos: djd/Telenot

Ein erster Schritt zu mehr Sicherheit: darauf zu achten, dass solche Informationen nicht für jedermann, sondern nur für wirklich gute und persönlich bekannte Freunde zugänglich sind. Selbst dann aber besteht die Gefahr, dass diese die Informationen teilen und damit doch wieder öffentlich zugänglich machen. Ein weiterer, mindestens ebenso wichtiger Schritt sind Maßnahmen zum Einbruchschutz. Denn egal warum Einbrecher ein bestimmtes Objekt auf ihre Liste setzen: Mit professionellen Alarmanlagen lassen sich potentielle Eindringlinge mit hoher Sicherheit abschrecken. Auf wir-machen-deutschland-sicher.de gibt es Informationen und Kontaktadressen von zertifizierten Fachunternehmen, die Anlagen planen und auch gleich einbauen.

Auch auf Reisen sicher sein, dass zu Hause alles in Ordnung ist

Mit funkgestützten Anlagen wie beispielsweise der „compact easy“ fällt der Einstieg in die Verbesserung der häuslichen Sicherheit leicht. Die Anlage kann auch nachträglich an veränderte oder gestiegene Sicherheitsbedürfnisse angepasst werden. Zudem übernimmt sie Smart-Home-Funktionen wie das Steuern von Heizung und Licht. Mit einer Alarmanlagen App kann man das System auch von unterwegs aus regeln und überwachen – und parallel zum Posten der neuesten Urlaubsbilder gleich mal kontrollieren, ob zu Hause alles in Ordnung ist.

Bund stockt Förderung für Alarmanlagen auf

Bereits seit 2015 gibt es vom Bund einen Fördertopf, der Hausbesitzer bei der Verbesserung des Einbruchschutzes unterstützt. Zehn Millionen Euro jährlich waren dafür bisher eingestellt, gefördert wurden Maßnahmen ab einer Investitionssumme von 2.000 Euro. Nach aktuellen Meldungen soll der Fördertopf künftig auf 50 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt werden – und auch für kleinere Investitionen unter 2.000 Euro soll eine Förderung möglich sein.

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