Gefährliches Duo: Bluthochdruck und Diabetes

Gefährliches Duo: Bluthochdruck und Diabetes

Akute Gefäßverschlüsse wie ein Herzinfarkt können bei Diabetikern besonders häufig auftreten. Fotos: djd/Telcor-Arginin-Forschung/Fotolia-highways/ASK-Fotografie-Fotolia

Ein zu hoher Blutdruck gilt schon alleine als einer der gefährlichsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Denn er verursacht Verletzungen an den Innenwänden der Gefäße und vergrößert so die Gefahr, dass sich eine Arteriosklerose mit Kalk- und Fettablagerungen entwickelt. Diese können die Adern so verengen, dass die Durchblutung stark behindert wird. Reißen solche „Plaques“ ab, können sie zu Gefäßverschlüssen führen, Herzinfarkt und Schlaganfall drohen schlimmstenfalls.

Regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks bei Diabetikern

Kommen ein hoher Blutdruck und Diabetes zusammen, erhöht sich das Risiko nochmals drastisch. Drei Viertel aller Zuckerkranken sterben dem „Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2015“ zufolge an akuten Gefäßverschlüssen. Das liegt unter anderem daran, dass der überschüssige Zucker im Blut die Gefäßwände verklebt und die Arteriosklerose weiter beschleunigt. Für Diabetiker ist daher neben einer guten Einstellung des Blutzuckers die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks wichtig. Bei dauerhaft zu hohen Werten müssen meist Medikamente eingenommen werden.

Risiko mit Arginin reduzieren

Bluthochdruck und Diabetes

Bluthochdruck und Diabetes fördern die Bildung gefährlicher Ablagerungen an den Arterienwänden.

„Neben der ärztlich verordneten Therapie kann Arginin in vielen Fällen einen wichtigen Beitrag zur Blutdrucksenkung sowie zur Verbesserung der Durchblutung leisten“ erklärt Prof. Dr. Horst Robenek, Arteriosklerose-Forscher am Universitätsklinikum Münster. „Im Idealfall greift man gleich zu einer qualitativ hochwertigen Kombination aus Arginin plus Folsäure sowie Vitamin B6 und B12, enthalten zum Beispiel in ‚Telcor Arginin plus‚ aus der Apotheke.“ Denn aus dem Eiweißbaustein Arginin, so Prof. Robenek, werde ein Botenstoff gebildet, der die Adern weitet und den Blutdruck senkt.

Bluthochdruck und Diabetes: regelmäßig selbst messen

Um den Blutdruck besser in den Griff zu bekommen, sollte man ihn zu Hause regelmäßig selbst kontrollieren. Der Arzt oder Apotheker berät bei der Anschaffung des richtigen Messgeräts. Beim Messen selbst ist wichtig, dass die Manschette auf Herzhöhe angelegt wird. In der halben Stunde vor der Messung sollte man keine anstrengenden körperlichen Tätigkeiten verrichten und keinen Kaffee trinken, direkt davor sollte man einige Minuten zur Ruhe kommen.

Bluthochdruck bleibt oft unerkannt

Bluthochdruck, medizinisch Hypertonie, entwickelt sich meist weitgehend symptomfrei, so dass die Betroffenen nichts davon merken. „Von den geschätzten 20 Millionen Deutschen, die einen Bluthochdruck haben, ahnen circa sechs Millionen gar nichts von ihrer Erkrankung, weil sie lange Zeit keine oder nur geringe Beschwerden verspüren“, weiß Prof. Robenek und rät daher jedem, seine Blutdruckwerte ab dem 35. Lebensjahr regelmäßig checken zu lassen.

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