Mit gutem Beispiel vorangehen

Viele Kinderunfälle im Straßenverkehr sind vermeidbar

Kinderunfälle sind vermeidbar

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, da sie oft erst sehr spät von den Autofahrern wahrgenommen werden. Fotos: djd/HDI

2014 verunglückten laut Statistischem Bundesamt rund 29.000 Kinder unter 15 Jahren auf Deutschlands Straßen. Mehr als die Hälfte dieser Kinderunfälle geschah, während die Betroffenen zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs waren. Bei den sechs- bis 14-Jährigen passieren die meisten Unfälle zwischen sieben und acht Uhr morgens sowie von 13 bis 14 Uhr, also auf den Wegen von zuhause zur Schule und umgekehrt.

Vorbild im Straßenverkehr

„Im Straßenverkehr sind Eltern gefordert, ihren Kindern ein gutes Vorbild zu sein“, so Frank Manekeller, Schadenleiter bei der HDI Versicherung AG. Es fange bei einem verkehrssicheren Fahrrad an. Und dass ein Helm nicht nur Verkehrsneulinge schützt, würden Eltern am besten vorleben, indem sie ihn selbst bei jeder Fahrt trügen. Anstatt mit ihrem Kind kurz vor einem Auto über die Straße zu huschen, so Manekeller, sollten Erwachsene zudem einen sicheren Weg über den nächsten Zebrastreifen oder die nächste Fußgängerampel wählen.

Kinderunfälle vermeiden

Üben, üben, üben – so wird dem Nachwuchs eine vorausschauende Teilnahme im Straßenverkehr möglich. „Falls das Kind dennoch in einen Unfall verwickelt wird, reicht die Leistung der gesetzlichen Schüler-Unfallversicherung oft nicht aus“, so Manekeller. Empfehlenswert sei zusätzlich eine private Kinder-Unfallversicherung. Wenn Dritte durch unaufmerksames Verhalten des Kindes geschädigt würden, trete die Privat-Haftpflichtversicherung der Eltern ein.

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