Nur nicht leichtsinnig werden

In der Übergangszeit ist die Gefahr einer Erkältung besonders hoch

Nach dem Winter ist das Immunsystem geschwächt

Endlich Frühling: Wer regelmäßig Ausdauersport betreibt, ist nicht nur fitter, sondern auch weniger infektanfällig. Fotos: djd/metavirulent

Endlich Frühling: draußen lacht die Sonne und überall zeigt sich das erste zartes Grün. Jetzt heißt es, nur nicht leichtsinnig werden, denn in der Übergangszeit ist die Luft vor allem in den Morgen- und Abendstunden noch empfindlich kühl. Außerdem wechselt das Wetter sehr schnell. Mal scheint die Sonne, dann regnet es gleich wieder. Wer sich jetzt nicht warm genug anzieht, kann sich schnell erkälten. Vom langen Winter ist das Immunsystem häufig geschwächt und Erreger haben somit leichtes Spiel.

Beim Sport nicht übertreiben

Auch Freizeitsportler zieht es jetzt wieder an die frische Luft. Wer regelmäßig Ausdauersport betreibt, ist nicht nur fitter, sondern auch weniger anfällig für Infekte. Allerdings können zu viel sportlicher Ehrgeiz und eine übermäßige körperliche Belastung das Immunsystem auch schwächen. „Der Körper benötigt nach jeder sportlichen Aktivität eine Erholungspause, damit er sich regenerieren kann“, erklärt Dr. Ricarda Fackler, Ärztin und Geschäftsführerin der meta Fackler Arzneimittel GmbH. So sei es für den Organismus nachweislich besser, dreimal in der Woche 30 Minuten zu trainieren als einmal pro Woche 90 Minuten lang. „Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade nach mehrstündiger sportlicher Belastung die Anzahl der für die Abwehr zuständigen Lymphozyten und natürlichen Killerzellen für eine gewisse Zeit unter das Ausgangsniveau abfallen“, so Fackler. Eindringende Krankheitserreger hätten leichtes Spiel, und es komme häufiger zu grippalen Infekten. Diese Infektanfälligkeit wird auch Open-Window-Phänomen („Offenes-Fenster“) genannt.

Das Risiko von Infekten senken

Wer viel Sport treibt, kann durch die Einnahme von Mikronährstoffen sowie Immunstimulantien das Risiko von Infekten senken. So können nach anstrengenden Trainingseinheiten zum Beispiel homöopathische Arzneimittel wie metavirulent helfen, die immunologische Lücke beziehungsweise das „Fenster“ zu schließen. Darüber hinaus sollten Freizeitsportler auf eine ausgewogene Ernährung, reichlich Flüssigkeitszufuhr und ausreichenden Schlaf achten, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu verbessern.

Erkältung erst auskurieren

Bei einer Erkältung können die Symptome mit homöopathischen Arzneimitteln wie metavirulent gelindert werden. Inhalationen und Erkältungsbäder werden als besondere Wohltat empfunden. Bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder Fieber sollten Freizeitsportler das Training unterbrechen und sich auskurieren. Denn bei einem Infekt sollte das Training erst wieder fortgesetzt werden, wenn man wieder fit ist, um das Immunsystem nicht noch mehr zu belasten.

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