Tierhaar-Allergie: Wenn das Haustier krank macht

Dank neuartiger Therapie müssen Allergiker nicht auf ihren Vierbeiner verzichten

Tierhaar-Allergie: Eine Katastrophe für den Halter

Geliebter Familienhund: Schlimm für alle, wenn jemand eine Allergie gegen das Tier entwickelt. Fotos: djd/allergostop.de/Lev Dolgachov – Fotolia/Africa Studio – Fotolia

Der nächtliche Besuch der Katze im warmen Bett, die wilde Toberei mit dem Familienhund oder ausgiebiges Kraulen des Meerschweinchens – das lieben und genießen viele Haustierbesitzer. Umso schlimmer, wenn sich dies mit Augenjucken und -tränen, Fließschnupfen oder Niesattacken rächt. Bei rund zehn Prozent aller Tierhalter kommt es – dem Deutschen Allergie- und Asthmabund zufolge – zu einer Tierhaarallergie mit den beschriebenen Symptomen. Diese können sich bis hin zu Nesselausschlag, Ekzemen oder allergischem Asthma steigern.

Tierhaar-Allergie: Hilfe aus der Naturheilkunde

Am häufigsten sind Allergien gegen Hunde, Katzen, Pferde und Nagetiere. Aber auch Vögel können Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen. Die Allergene befinden sich in Speichel-, Talg- und Tränendrüsen, in Haut, Haaren, Federn sowie Kot und Urin der Tiere. Als sicherste Behandlungsmöglichkeit gilt daher die Abschaffung des Tieres, doch für viele Tierhalter ist das gleichbedeutend mit einer Katastrophe. Sie versuchen oft mit herkömmlichen Mitteln wie Antihistaminika die Symptome der Tierhaar-Allergie zu lindern – das funktioniert jedoch nur kurzfristig.

Alternative Methode gegen Allergien

Eine Alternative, die bei der Ursache ansetzt, kommt aus der Naturheilkunde: „Allergostop bietet zum Beispiel eine wirksame, risikoarme Behandlungsmöglichkeit“, so Dr. med. Günter Hartner, Facharzt für Naturheilkunde aus Stuttgart. Dabei wird dem Patienten auf dem Höhepunkt der Beschwerden Blut entnommen. Nur in dieser Zeit befinden sich genügend pathologische Antikörper im Blut. Mit Hilfe eines speziellen Herstellungs-Kits wird dann eine Art natürlicher Impfstoff produziert, der mit wenigen Injektionen die Allergie oft dauerhaft beseitigen kann.

Einsetzbar auch bei Mehrfachallergien

Ein weiterer Vorteil neben der guten Verträglichkeit ist, dass die Methode nicht nur gegen eine Tierhaar-Allergie, sondern auch gegen jede andere Art von Allergien eingesetzt werden kann. Denn viele Betroffene reagieren nicht nur auf Tierhaare empfindlich, sondern auch auf Pollen, Nickel oder bestimmte Nahrungsmittel.

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