Urlaub mit Hund

Den Sommer gemeinsam genießen

Urlaub mit Hund ist für Hundefreunde am schönsten

Ein weiter Sandstrand ist für Hunde eine schöne Möglichkeit zum Austoben. Fotos: djd/Agila/DragoNika-Fotolia

Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen – und fast alles, was es für Zweibeiner gibt, wird auch für Vierbeiner angeboten. Der neueste Trend: Reisebüros und -führer für Hunde. Denn damit der Urlaub für alle Beteiligten erholsam wird, will er richtig vorbereitet sein. Das beginnt schon bei der Wahl des Reiseziels.

Manche mögen’s heiß – Hunde nicht

Da Hunde nicht schwitzen können, macht ihnen die Hitze in südlichen Ländern zu schaffen. Besser geeignet für den gemeinsamen Trip sind zum Beispiel ein Badeurlaub an der Nordsee, ein Wanderurlaub in den Alpen oder man nutzt die Nachsaison für den Urlaub im sonnigen Süden. „Hundehalter, die mit ihrem Vierbeiner ins Ausland reisen möchten, sollten sich vorher über Einreisebestimmungen, länderspezifische Tierkrankheiten und entsprechende Vorsorgemaßnahmen informieren“, rät Franziska Obert, Expertin der Agila Haustierversicherung. Für den Urlaub mit Hund innerhalb der EU benötigen Hunde einen Heimtierausweis, in dem Angaben über Tier und Halter sowie eine gültige Tollwutimpfung vermerkt sind. Außerdem muss der Hund einen Mikrochip zur Identifikation tragen. Über nationale Besonderheiten können die Botschaft des jeweiligen Landes oder das Veterinäramt Auskunft geben.

Urlaub mit Hund: Sicher ans Ziel und wieder zurück

Auch die Anreise will gut geplant sein. Wichtig bei einer langen Autofahrt sind regelmäßige Pausen. Und die Klimaanlage sollte nie auf Hochtouren laufen, denn auch Hunde können sich erkälten. Die Bahn transportiert kleine Hunde kostenlos, große Vierbeiner zahlen die Hälfte des Erwachsenentarifs. Bei Airlines wie der Lufthansa reisen Hunde je nach Gewicht und Größe in der Passagierkabine oder im Frachtraum mit. Abschließend sollten die Besitzer prüfen, ob der Versicherungsschutz ihres Vierbeiners auch im Ausland greift. Franziska Obert erklärt: „Viele Anbieter übernehmen auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland oder erstatten einen Teil der Reisekosten, wenn der Urlaub wegen Reiseunfähigkeit des Hundes nicht angetreten werden kann.“ Eine Krankenversicherung für den Hund schont die Nerven – schließlich soll Urlaub der Erholung dienen.

Den Liebling in guten Händen wissen

So ungern Hundehalter ihren treuen Freund zurücklassen – manche Reiseziele sollten lieber ohne Vierbeiner angesteuert werden – insbesondere, wenn die Anreise lang ist. Damit der Hund während der Urlaubszeit gut versorgt ist, kümmern sich professionelle Hundesitter um die Tiere. Online-Vermittlungen wie „Leinentausch“ bringen Hund und Sitter zusammen. Während der Hundesitter in den USA ein anerkannter Beruf ist, kann in Deutschland jeder Tierliebhaber in dem Job arbeiten. Persönliches Kennenlernen und ein Probetermin sind deshalb ein absolutes Muss.

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